Paartherapie

In der Paartherapie können alte Muster erkannt und neue Wege erforscht und ausprobiert werden. In einer achtsamen Atmosphäre ist es möglich, Verständnis für sich und den Partner, die Partnerin zu entwickeln. Eine Paartherapie kann dabei helfen, Offenheit, Lebendigkeit und Freude in die Begegnung zurückkehren zu lassen.

Zum Beispiel, wenn ihr die tieferen Beweggründe eurer Bindungsweisen erkundet:

Du fühlst dich vielleicht in einer Beziehung überhaupt nicht mehr wohl, kannst Dich jedoch nicht von ihr lösen?  Die Angst vor dem Alleinsein mag dann die Stelle sein, die dich in der Situation hält. Diese Angst vor dem Alleinsein lebt unberührt in deinem Innern und hält dich in deinen Entscheidungen unfrei. Auch im umgekehrten Falle, wenn eine Angst vor Festlegung dich hemmt überhaupt Entscheidungen zu treffen, gilt es die wesentliche Stelle zu berühren, deine Angst vor Festlegung oder vor dem Verlust deiner Freiheit.
In der Therapie lernst du Wege kennen, dich diesen wesentlichen inneren Erfahrungen in einer geschützten Weise zu öffnen. Stell dir vor, wie berührend es sein kein, einmal so inne zu halten und den tieferen Seiten deines Wesens zu begegnen und diese mit deinem Partner, deiner Partnerin zu teilen.
Die Angst vor dem Allein-Sein wird in dem Maße an Bedrohung verlieren, wie du in der Lage bist, ihr die Hand zu reichen. Dann begreift die Angst, dass das, was sich so bedrohlich anfühlt, in Wahrheit in guten Händen ist. In deinen. Das gilt ebenso für deine Freiheitsliebe. Bist du entschieden und verantwortlich da für deine Freiheit, blüht sie auf.

Ist die wesentliche Stelle eines Problems berührt, so kann es sich auflösen.

Sexualität im Fokus der Therapie