Stefanie, Psychologin

Lieber Martin,

es gibt so vieles, was ich an dir und deiner Arbeit schätzen gelernt habe, aber was mich am meisten getragen und berührt hat, waren dein „authentisch-sein“ und deine unerschütterliche Präsenz. Auf meiner Reise ohne Netz und doppelten Boden warst du für mich immer ein zuverlässiger Kletterpartner in die tiefsten Un-Tiefen aber auch in höchste Höhen. Deine Offenheit und dein Mut haben auch mich mutig gemacht, mich immer tiefer einzulassen auf mein So-Sein mit allem was sich zeigen will – und ich fühlte mich in jedem Moment angenommen von dir. Unser gemeinsamer Humor war oft sehr befreiend – zu lachen auch, oder gerade dann, wenn es eigentlich gar nichts zu lachen gab.   In diesen Stunden mit dir habe ich mich ganz gefühlt – ich wurde immer ein bisschen neu geboren, in dem angeregt und bestärkt, was in mir noch nicht vollendet und noch unklar war und doch immer schon zu mir gehört hat. Das fühlte sich nicht immer gut an, aber echt und wirklich. Ich finde zu deiner Arbeit passt das, was der kleine Prinz sagt:  „Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“